Bereits im Jänner 2009 hat Klaus Gasteiger in seiner Funktion als SPÖ-Sport- und Sicherheitssprecher gemeinsam mit der Tiroler ÖVP einen Antrag eingebracht, der eine Imagekampagne, mehr Einsatz von Pistenstreifen, einen Vorschlag zur Aufnahme der Helmpflicht in den FIS-Pistenregeln sowie die Erarbeitung eines Gesetzesentwurfs zur Helmpflicht beinhaltet hat. Der Antrag wurde vom Landtag am 26. März 2009 einstimmig beschlossen.
"Seit damals ist in Tirol nichts passiert", ärgern sich Gasteiger und Schiessling über den Tourismusreferenten in der Regierung, Landeshauptmann Günther Platter. Sieben andere Bundesländer haben bereits im Jänner 2010 eine 15a-Vereinbarung bezüglich der Helmpflicht beim Wintersport beschlossen und umgesetzt. "Nur der Wilde Westen – Vorarlberg und Tirol – wehrt sich gegen diese sinnvolle Maßnahme", ist das SPÖ-Duo empört.
Über den Vollzug der Helmpflicht machen sie sich keine Sorgen: "Wenn die Versicherungen bei Unfällen, bei denen kein Helm getragen wurde, aussteigen, kann sich jeder halbwegs normal denkende Mensch vorstellen, dass es keine Saison dauert, bis alle mit Helm unterwegs sind!"
von Markus Gassler, Tiroler Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.