"Seit 20 Jahren wird schon gestritten. Der Konflikt dreht sich um illegale Abschüsse, dass Reviergrenzen ignoriert werden und um Wilderei", erklärt ein Jäger. Kurz vor dem Jahreswechsel kam es nun erneut zu einem Zwischenfall. Zwei Zeugen wollen beobachtet haben, dass ein Weidmann seinen Jagdhund auf ein Reh gehetzt hat. "Der Hund hat das hilflose Tier gerissen und es schwer verletzt", meint der Zeuge.
Der Beschuldigte, Polizist in Osttirol, kontert: "Ich bin mit dem Hund nur auf Nachsuche gegangen. Alles war regulär! Es gab aber schon mehrere Anzeigen gegen alle Seiten." Sehr zum Missfallen von Landesjägermeister Ferdinand Gorton: "Diese Fehde wirft kein gutes Licht auf uns Jäger."
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.