Im ganzen Burgenland gibt es rund 30 Stellen, wo Erdkröten und Co. auf dem Weg zu ihren Laichplätzen Straßen überqueren müssen. Nun gibt es seitens des Landes zwei Varianten, wie man die Tiere unbeschadet von einer auf die andere Straßenseite bringen kann.
Temporäre Schutzzäune
Einerseits die temporäre Maßnahme der Amphibienzäune. Hier wandern die Tiere entlang des Zaunes und fallen in eingegrabene Kübel. Diese werden von Mitarbeitern der Straßenmeistereien oder Naturschutzorganen regelmäßig kontrolliert.
Fixe Tunnelanlagen
Zweite Methode - und das ist die bessere, aber auch teurere, sind Tunnelanlagen, wie es sie bei der Umfahrung Schützen gibt.
„Hier können die Tiere immer sicher auf die andere Straßenseite“, so Amphibienbeauftragte Eva Csermann.
Übrigens: Bitte die Tiere auch nicht zwischen die Reifen nehmen. Sie sterben bereits ab 30 km/h am Unterdruck. Wenn es die Verkehrslage erlaubt und man sich nicht selbst gefährdet, bitte stehenbleiben und die Krötchen über die Straße bringen!














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