Funktionäre denken wehmütig an Zeiten zurück, als im Strandbad auf der KAC-Anlage noch Schwimm- und Wasserballveranstaltungen stattgefunden haben. Das ist lange her. Die Anlage wurde mittlerweile von den Stadtwerken erneuert, wird heute speziell für Kinder und Jugendliche sowie vom Heer genutzt. Nun wird die Errichtung eines Alu-Beckens gefordert.
Karl Heinz Bürger gilt als Institution im Wassersport. Der Klagenfurter versteht nicht, warum im KAC-Bad keine Sportveranstaltungen mehr durchgeführt werden. „Beim KAC gab es früher eine eigene Schwimm-und Wasserballsektion. Klagenfurt hatte sogar Olympiateilnehmer und vielfache Staatsmeister wie Erwin Doktor, Anna Reiser und Stefan Petschnig.“ Das ist jedoch lange her. Mit dem Wassersport ist es derzeit nicht einfach. „Ein eigenes Alu-Sportbecken mit Solaranlagen könnte das Bad wieder beleben“, meint Bürger. Derartige Projekte wurden bereits von vielen Kärntner Hotels umgesetzt.
Für Kinder und Heer
„Das KAC-Bad wurde in den letzten Jahren ausgebaut“, sagt Gerald Knes von den Stadtwerken. „Wir verwenden es jetzt in erster Linie für Kinder und Jugendliche, die dort eine 25-Meter-Bahn nutzen und Spaß haben können. Wenn das Heer kommt, wird sie auf 50 Meter verlängert.“ Auf dem Steg wurde ein großes Herz montiert, das gerne als Fotomotiv genutzt wird. „Das Wörthersee-Team der Wasserballerinnen spielt im Hallenbad und in der Therme Villach“, betont Knes. „Theoretisch wäre es auch im KAC-Bad möglich. Man muss nur eine neue Variante finden, die Tore aufzuhängen, die auch den TÜV-Regeln entspricht.“ Wenn das neue Hallenbad steht, sieht es für den Klagenfurter Wassersport wieder besser aus.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.