Hintergrund des Streits ist, dass sich im Gemeindegebiet eine Deponie befindet. Für die dadurch entstehenden Nachteile muss der Müllverband dem Ort eine Abgeltung zahlen. Vor sieben Jahren hatte der damalige Bürgermeister Wolfgang Rauter jedoch eine Debatte angestoßen, weil er der Ansicht war, dass der Gemeinde mehr zustehen müsse. Es kam zur gerichtlichen Auseinandersetzung, seither zieht sich die Sache dahin.
Vergleich angeboten
Nun könnte es endlich zu einer Einigung kommen. Laut Bürgermeister Heinz Heidenreich hat man dem Verband einen Vergleich angeboten. Dieser sieht eine Einmalzahlung sowie eine genaue Regelung für die Zukunft vor. „Ich sehe das als eine vernünftige und gute Lösung“, so Heidenreich. Die Höhe der Einmalzahlung gab der Ortschef nicht bekannt. Bei der Klage war es um eine sechsstellige Summe gegangen.
BMV-Obmann Michael Lampel meinte dazu, dass man sich den Vorschlag anschauen werde. Eine Entscheidung muss der Vorstand treffen.
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