Christen erbost
Ägypten: Neue Krawalle nach Anschlag auf Kirche
Vor der Sankt-Markus-Kathedrale in Kairo verlangten mehrere hundert Demonstranten mehr Schutz für die Christen im überwiegend muslimischen Ägypten und warfen der Regierung Feigheit vor. Es kam zu Krawallen zwischen Polizisten und Demonstranten, die eine Absperrung durchbrechen und durch die Straßen ziehen wollten. Bereits unmittelbar nach dem Anschlag war es zu Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gekommen.
Noch sieben Personen in Haft
Das Innenministerium bezichtigte einen Selbstmordattentäter mit Verbindungen ins Ausland der Tat. Am Sonntag befanden sich nach Angaben von Sicherheitskräften noch sieben Personen für Befragungen in Haft, zehn weitere wurden von der Polizei wieder entlassen. Im November hatte das internationale Terrornetzwerk Al-Kaida mit Anschlägen auf koptische Kirchen in Ägypten gedroht und Muslime zu Gewalttaten angehalten. Der Bombenanschlag hatte weltweit Bestürzung hervorgerufen.
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