Stärke 7,1
Schweres Erdbeben erschüttert Chile – Menschen in Panik
Ausland
03.01.2011 08:02
Zentral-Chile ist am Sonntagabend nach Angaben der US-Erdbebenwarte von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Beben habe eine Stärke von 7,1 erreicht. Das Epizentrum lag etwa 70 Kilometer nordwestlich der Stadt Temuco in einer Tiefe von etwa 17 Kilometern.
Zehntausende Küstenbewohner flohen aus Angst vor einem Tsunami in höher gelegene Orte. Die Behörden gaben aber Entwarnung: Es sei kein Tsunami-Alarm ausgelöst worden, bisher seien weder Berichte über Opfer noch Schäden bekannt, teilte der Katastrophenschutz mit. Auch das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii rechnete nicht mit einer zerstörerischen Flutwelle im Pazifik.
Das lateinamerikanische Land wird immer wieder von teils schweren Erdstößen erschüttert. So hatte Ende Februar 2010 ein Erdbeben der Stärke 8,8 das Land getroffen und im Pazifik einem Tsunami ausgelöst. Bei dem Beben waren mehr als 700 Menschen ums Leben gekommen. Andere Quellen sprachen von 521 Toten.
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