01.04.2021 09:52 |

24-Stunden-Analyse

3363 neue Fälle, leichte Entspannung in Spitälern

Den zweiten Tag in Folge ist ein leichter Rückgang bei der Zahl der Corona-Intensivpatienten innerhalb der vergangenen 24 Stunden verzeichnet worden. Unverändert auf zu hohem Niveau lagen am Donnerstag (Stand 9.30 Uhr) jedoch die Neuinfektionen: 3363 neue Fälle wurden gemeldet. Vor einer Woche waren es noch 3124 gewesen.

Mehr als 1000 Neuinfektionen mussten in der Bundeshauptstadt verzeichnet werden: Wien meldete 1038 Neuinfizierte. Niederösterreich verzeichnete 709 neue Fälle, Oberösterreich 501, die Steiermark 281, Tirol 253, Kärnten 199, Salzburg 188, das Burgenland 102 und Vorarlberg 92.

Sowohl auf Normal- als auch auf Intensivstationen gab es innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen leichten Rückgang an Patienten. Auf Normalstationen wurden 17 Menschen weniger behandelt, auf Intensivstationen waren es im Vergleich zum Vortag um neun weniger. Insgesamt werden derzeit 2297 Corona-Patienten in Spitälern betreut, 531 davon benötigen intensivmedizinische Behandlung.

Seit gestern starben 29 weitere Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Bislang gibt es österreichweit 9368 Corona-Todesopfer.

Neues Design und neue Funktionen für Impf-Dashboard
Neuerungen gibt es - wie berichtet - beim Dashboard zur Corona-Schutzimpfung des Gesundheitsministeriums. Ab sofort ist der nationale Impfplan direkt in das Dashboard integriert und die Anmeldeplattformen der Bundesländer zur Corona-Schutzimpfung sind mit zwei Klicks erreichbar.

Warum die Zahlen auseinandergehen können
Der Krisenstab des Innenministeriums gibt einmal täglich die aktuellen Zahlen zur Corona-Lage in Österreich bekannt - diese finden Sie kompakt zusammengefasst im Text (oben). Das Gesundheitsministerium hingegen aktualisiert seine Daten laufend öffentlich - diese Werte können Sie detailliert den Grafiken (unten) entnehmen.

Alle aktuellen Top-Storys rund um das Thema „Coronavirus-Pandemie“ finden Sie gesammelt auf krone.at/coronavirus.

Ich habe Symptome - was soll ich jetzt tun?
Wer grippeähnliche Symptome verspürt oder Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte oder gehabt haben könnte, könnte selbst mit dem neuartigen Virus SARS-CoV-2 infiziert sein. Hat man diesen Verdacht, gilt: Bitte suchen Sie nicht selbsttätig einen Arzt oder eine Spitalsambulanz auf, sondern rufen Sie unter der Nummer 1450 - der Gesundheitshotline - an und klären Sie dort weitere Schritte ab. Diese Nummer ist rund um die Uhr erreichbar.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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