29.03.2021 08:37 |

Im Wrack gefangen

Helfer retten Unfallopfer aus brennendem Auto

Das Auto stand in Flammen, dichter Rauch nebelte das Wrack ein - in letzter Sekunde retteten zwei couragierte Männer einen Burgenländer nach einem Unfall in der Steiermark. Die couragierten Ersthelfer schlugen die Seitenscheibe ein und zogen den schwer verletzten Lenker ins Freie. Der 41-Jährige überlebte.

Passiert ist der Verkehrsunfall bereits am Samstag im steirischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Gegen 16.45 Uhr war der Autofahrer aus dem Bezirk Jennersdorf von Riegersdorf in Richtung Großwilfersdorf unterwegs, als sein Pkw in einer Linkskurve der Landesstraße aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam.

Unfallzeugen bewiesen Zivilcourage
Der Wagen stieß gegen einen Wasserdurchlass und überschlug sich. „Kaum lag der Pkw auf der Beifahrerseite in einem Acker, entzündeten Funken ein Feuer unter der Motorhaube. Kurz darauf brannte das Auto“, schilderten zwei Zeuginnen. Sofort hatten die Frauen ein Auto angehalten und um Unterstützung gebeten. Die beiden Insassen reagierten prompt. Ohne zu zögern, schlugen die unerschrockenen Ersthelfer die Seitenscheibe ein, zogen den Lenker ins Freie und retteten ihn so vor dem Feuer.

Die unbekannten Helden waren schon wieder weg, während der Notarzt und Sanitäter lebenswichtige Maßnahmen an dem Unfallopfer durchführten. Mit schweren Verletzungen wurde der Patient ins Landeskrankenhaus in Feldbach eingeliefert. Der Zustand des 41-Jährigen sei stabil, hieß es vom medizinischen Personal.

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Der burgenländische Autolenker hatte mehrere Schutzengel. Zum Glück haben die Zeuginnen und die beiden Ersthelfer rasch und richtig reagiert.

Patrick Riesner, Kommandant der FF Großwilfersdorf

Zwei Wehren im Einsatz
Voll im Einsatz waren die Feuerwehren Großwilfersdorf und Altenmarkt. Die Helfer agierten professionell, schnell konnten sie den Brand unter Kontrolle bringen. Ihr Lob gilt vor allem den vier Helfern, die sich durch Zivilcourage ausgezeichnet hatten: „Dank der geistesgegenwärtigen Reaktion der Zeuginnen und dem raschen Eingreifen der beiden Retter konnte Schlimmeres verhindert werden.“

Karl Grammer
Karl Grammer
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