Dreistigkeit siegt, lautet anscheinend die Devise bei einer bestimmten Sorte von Mann. Aus gut informierten Quellen wird bereits von einer Häufung an „spontanen Vaterschaften“ für eine frühere Impfung gesprochen.
In Niederösterreich ist man für Schummeleien mit „angeblichen Schwangerschaften angeblicher Partnerinnen“ aber gut vorbereitet, ein gültiger Mutter-Kind-Pass ist bei der Impfung vorzuzeigen. Kontrolliert wird dieser aber nur stichprobenartig: „Ich hatte den Ausweis zwar mit, aber angeschaut hat den keiner“, so ein werdender Vater aus Klosterneuburg.
„Niemand kontrolliert“
Ein weiterer geimpfter Angehöriger hat bereits Tipps vernommen: „Man soll sich in der Primetime, also nach der Arbeit, für einen Termin anmelden. Da sind die Impfstellen meistens voll und niemand kontrolliert.“
Sollten Fälle publik werden, werden sie der Gesundheitsbehörde gemeldet. Da gibt es dann sicher kein Pardon.
Stefan Spielbichler, Impfkoordination
Bei einer möglichen Anzeige könnte es aber teuer für die Fake-Papas werden, die Behörden dürften für diese Tricks nämlich kein Verständnis haben. Satte Geldstrafen und sogar Haft stehen im Raum.
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