Ein 42-jähriger Villacher hat Internetbetrügern, die sich als Millionenerbin ausgaben, mehr als 130-mal Geldbeträge unterschiedlicher Höhe überwiesen. Auf diese Weise ist er um mehrere Tausend Euro gebracht worden. Nun erstattete er Anzeige.
Laut Polizei war der 42 Jahre alte Mann aus Villach bereits im Februar über einen Messengerdienst kontaktiert worden. Sein Chatpartner stellte sich dort als Französin vor und gab an, mehrere Millionen Euro geerbt, aber für anfallende Kosten kein Geld zu haben. Daraufhin begann der Mann mit den Überweisungen.
Betrüger schickten „intime“ Fotos
Zu Beginn schickte die vermeintliche Millionenerbin Fotos von den notariell beglaubigten Dokumenten, die ihren Erbanspruch belegen sollten. Nachdem der Mann vorerst zweimal mehrere hundert Euro überwiesen hatte, bekam er als Dankeschöne „intime Fotos und das Versprechen, das geliehene Geld zurückzubekommen“, heißt es von der Polizei. Schließlich überwies der 42-Jährige noch 131-mal kleinere Beträge - weil er davon bis jetzt nichts mehr zurückbekommen hatte, erstattete er nun Anzeige.
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