Bezirk Vöcklabruck

24-Jähriger war Bandenboss eines Drogenrings

Innerhalb von sechs Monaten verkaufte ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck zwei Kilo Cannabis. Der Boß einer Drogenbande war  nicht nur geständig, sondern verpfiff auch einen Lieferanten.

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Mitte Jänner 2021 wurden vom Kriminaldienst der Polizei Vöcklabruck gegen eine jugendliche Gruppierung Ermittlungen nach dem Suchtmittelgesetz geführt. Die Gruppierung stand im Verdacht, größere Mengen verschiedenster Suchtmittel gewinnbringend in Umlauf gebracht zu haben.

 Cannabiszuchtanlage
Als Kopf der Gruppe konnte schließlich ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Vöcklabruck ermittelt werden. Bei der freiwilligen Nachschau an seiner Wohnadresse konnten etwa 80 Gramm Cannabis, 80 Gramm Magic Mushrooms und eine Cannabisaufzuchtanlage sichergestellt werden. Bei der Vernehmung zeigte er sich geständig. Er gab an, dass er allein im letzten halben Jahr ungefähr 1,7 bis 2 Kilogramm Cannabis und geringe Mengen Kokain, teilweise gewinnbringend, verkauft hat. Auch zeigte sich der bekennende Cannabiskonsument zum regelmäßigen Konsum verschiedenster Suchtmittel geständig.

Zwei Kilo „Gras“ gekauft
Auch sagte der 24-Jährige aus, dass er ca. 2 Kilogramm Cannabiskraut und 20 Gramm Kokain zuvor im Stadtgebiet von Salzburg von einem 30-Jährigen bezogen hat. Bei der Vernehmung stellte sich heraus, dass am Abend eine erneute Drogenübergabe stattfinden sollte. Die Suchtmittel wurden tatsächlich am 21. Jänner 2021 gegen 19.25 Uhr vom 30-Jährigen mit dessen Pkw von Salzburg geliefert. Dabei versteckte der 30-Jährige das Cannabiskraut im Motorraum des Pkw und das Kokain im Innenraum des Fahrzeuges.

Spürhund fand Rauschgift in Pkw
Da er zuerst den Besitz der großen Menge Cannabis verheimlichte, wurde ein Suchtmittelspürhund beigezogen, der die Drogen aufstöberte. Der 30-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Er zeigte sich zu den erhobenen Anschuldigungen und weiteren Suchtmittelaktivitäten umfassend geständig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde der 30-Jährige in die Justizanstalt Wels gebracht. Insgesamt wurden weitere 18 Personen zwischen 16 und 25 Jahren der Staatsanwaltschaft angezeigt.

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