Wann sich der mittlerweile siebeneinhalb Kilo schwere "Glückliche Tiger" den Besuchern auch in der Innenanlage präsentieren wird, hängt von der Neugierde und der Wanderfreude des Pandabuben ab. "Im Prinzip kann es natürlich jeden Tag so weit sein", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter. Sein am selben Tag geborener, mittlerweile dreijähriger Bruder Fu Long wagte sich allerdings erst Ende Jänner hinaus. Die ersten Gehversuche außerhalb der Wurfbox fanden zur gleichen Zeit statt.
Ein Prognose bleibt in jedem Fall schwierig: "Wir wissen nicht, ob er weiterhin regelmäßig aus der Wurfbox herauskrabbelt und die Besucher mit viel Glück durch die Türöffnung einen Blick auf ihn erhaschen können", so Schratter.
"Nach fünf Minuten wieder zurück in die Höhle"
Fu Hu wird seit 23. August von Mama Yang Yang in der Wurfbox großgezogen. Kürzlich stolperte er eher zufällig einige Zentimeter in den mit Heu ausgekleideten Raum. "Da ist er nur über die kleine Stufe der Wurfbox gestiegen, hat herumgeguckt und ist nach fünf Minuten wieder zurück in die Höhle", erzählte Pflegerin Eveline Dungl. Seither hat das aufgeweckte Fellknäuel das drei mal zwei Meter große Gehege schon abmarschiert und verlässt die Box sowohl alleine als auch mit seiner Mutter. "Mittlerweile hat sie ihn aber auch schon aus der Wurfbox getragen oder er ist ihr selbstständig gefolgt", so Dungl.
Fu Hu wird am Donnerstag vier Monate alt und ist mit einer Länge von 71 Zentimetern bereits sechs Zentimeter größer sowie zwei Kilogramm schwerer als Fu Long im selben Alter. Fu Long lebt mittlerweile in der Pandaforschungs- und Zuchtstation im chinesischen Bifengxia.
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