Duftender Laden

Süßigkeiten aus dem Orient in Klagenfurt

Kärnten
16.03.2021 15:10

Seine Flucht in die Landeshauptstadt war ein Abenteuer - jetzt verkauft der Syrer Firas Al Schikha im „Damascino“ in der 8. Mai-Straße Süßigkeiten aus dem Orient. Und das Geschäft läuft nach dem Lockdown wieder. Im Laden duftet es nach Walnüssen, Mandeln, Pistazien und köstlichem Baklava.

Syrer gelten als Meister der arabischen Zuckerbäckerei, sie produzieren köstliches Baklava oder Kunafa. Sieben gute Sünden aus dem Orient werden im „Damascino“ immer angeboten, sie schmecken köstlich. Bei Süßigkeiten aus dem Orient dominiert Honig - innerhalb der arabischen Welt variiert die Backkultur. Am trockensten backen Syrer; Wenig Sirup, wenig Fett.

„Ich verwende keine Haselnüsse, viele sind dagegen allergisch“, erzählt Firas Al Schikha. Sein Weg nach Klagenfurt war lange. „Ich bin mit meiner Frau und unseren drei Kindern aus Damaskus geflüchtet.“ Sieben Monate dauerte die beschwerliche Reise nach Österreich. „Wir waren im Libanon, in der Türkei, in Griechenland, Mazedonien und Serbien. Es war eine harte Zeit. Der Krieg ist schlimm.“

Über Steyr in Oberösterreich fand Firas den Weg nach Klagenfurt. Sein Laden ist mittlerweile bei Groß und Klein beliebt. Sein süßes Vogelnest mit Pistazien gilt als besonders köstlich.

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