Eine Flut von Strafzetteln sorgt derzeit in Klagenfurter Wohngebieten für Aufregung: Kontrolliert werden geparkte Autos und die Restfahrbahnbreite in den Straßen, in denen immer genügend Platz für fließenden Verkehr und Feuerwehr bleiben muss. Von einer Schwerpunktaktion will die Polizei aber nichts wissen.
Dutzende Autos mit weißem Zettel auf der Windschutzscheibe: Anrainer in St. Martin und Waidmannsdorf ärgern sich derzeit über vermehrte Organstrafverfügungen, andere freuen sich, dass die Polizei Parksünder ins Visier nimmt.
Der Grund für die Strafzettel sind Parkvergehen wegen zu geringer Restfahrbahnbreite (von 5,20 bzw. 2,60 Meter). Während bei diesem Parkvergehen bislang oft ein Auge zugedrückt worden ist, kennt die Polizei nun kein Pardon mehr. „Es hat mehrere Beanstandungen gegeben. Ein Kontrollschwerpunkt wird aber nicht durchgeführt“, sagt Waltraud Dullnigg vom Landespolizeikommando. Das Thema beschäftigt auch die ÖAMTC Rechtsberatung.
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