Kärntner Betriebe bangen um ihre Zukunft. Sie hoffen, dass der Lockdown nicht wieder verlängert wird. Als rasche Lösung sehen sie Impfdurchgänge und Eintrittstests.
„Von den mehr als 1000 Freizeit- und Sportbetrieben sowie Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetrieben haben 155 an einer Umfrage der Wirtschaftskammer teilgenommen. 80 Prozent von ihnen befürchten, ihren Betrieb für immer schließen zu müssen“, heißt es seitens der Wirtschaftskammer.
Würde man die Lockdown-Zeiten zusammenzählen, hätten die Betroffenen insgesamt acht Monate auf Kunden verzichten müssen. „Die finanziellen Reserven sind aufgebraucht“, warnt Spartenobmann Josef Petritsch.
Rasche Impfungen und Eintrittstesten
Als Auswege aus der Krise sehen Unternehmen rasche Impfungen und Eintrittstests. „Mitarbeiter und Unternehmer in Tourismus- und Freizeitbetrieben sollen innerhalb der Phase 3 des nationalen Impfplanes prioritär behandelt werden“, wünscht sich die Branche.
Impfbereitschaft sei hoch
Mehr als 70 Prozent der Umfrageteilnehmer würden sich definitiv impfen lassen, gibt die Wirtschaftskammer bekannt. “Bis dahin muss aber die Zeit mit Tests überbrückt werden.“ 67 Prozent der Kino-, Kultur- und Vergnügungsbetriebe, die an der Umfrage teilgenommen haben, unterstützen die Forderung nach einer Anerkennung der Selbsttests und würden einen „Eintrittstest“ für ihren Betrieb akzeptieren. Bei den Freizeit- und Sportbetrieben sind sogar 86 Prozent damit einverstanden.
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