11.03.2021 09:48 |

120 Gerettete

Libysche Soldaten befreiten gefolterte Migranten

Mehr als 100 Migranten, die von einem besseren Leben in Europa träumten, sind in Libyen in die Fänge von brutalen Menschenhändlern geraten. Sie sollen festgehalten und gefoltert worden sein. Nach einer Razzia von Soldaten konnten die Menschen nun aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Laut Armee wurden 120 Migranten gerettet, die in der nordlibyschen Stadt Bani Walid festgehalten wurden. Bei den meisten der Menschen handle es sich um Ägypter.

Stadt gilt als Zentrum illegaler Schmuggler-Aktivitäten
Die Menschen seien „Folter und Erpressung“ ausgesetzt gewesen, hieß es in einer Erklärung. Bereits vergangene Woche war die libysche Armee gegen Menschenhändler in Bani Walid vorgegangen. Die 170 Kilometer südöstlich von Tripolis gelegene Stadt gilt als Zentrum illegaler Schmuggler-Aktivitäten in Libyen. Migranten, die von Libyen aus nach Europa gelangen wollen, geraten in dem nordafrikanischen Land oftmals in die Fänge von Menschenhändlern und werden misshandelt.

Quelle: APA/AFP

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