Als Vorbild geht dieser Vater wohl nicht durch: Er war betrunken, hatte sich ins Auto gesetzt und seinen zehnjährigen Sohn mitgenommen, diesen noch dazu nicht angeschnallt. Und dann rammte der Linzer auch fast noch ein Rettungsauto.
Unvermittelt abbremsen musste der Fahrer eines Rettungswagens in Linz bei der Kreuzung der Semmelweisstraße mit der Garnisonstraße. Er war auf der Garnisonstraße Richtung stadteinwärts mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs gewesen. Plötzlich kam von links ein 37-jähriger Linzer mit merklich überhöhter Geschwindigkeit, sodass der Fahrer des Rettungswagens abrupt abbremsen und ablenken musste.
Zivilstreife hatte alles gesehen
Dahinter fuhr eine Zivilstreife der Polizei, die das Geschehen beobachtete. Bei der anschließenden Kontrolle des 37-Jährigen stellten sie fest, dass der am Rücksitz befindliche 10-jährige Sohn des Mannes nicht angegurtet war.
Lenker konnte kaum stehen
Als der Mann aus seinem Wagen ausstieg, konnte er sich kaum auf den Beinen halten. Nachdem der anschließende Alkotest den Wert von 1,12 Promille ergab, wurden dem Mann der Führerschein und der Autoschlüssel vorläufig abgenommen. Er wird angezeigt.
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