Ende gut, alles gut? In Tulln sind sich die Parteien noch nicht ganz sicher, wem der Entschluss zur Volksbefragung vom Mittwochabend nun am besten gefällt. Während VP-Bürgermeister Peter Eisenschenk nach der Gemeinderatssitzung betont, dass die Befragung ja schon immer geplant war, nur der richtige Zeitpunkt gesucht wurde, spricht die Opposition von einem „durch Unterschriften erzwungenen Polit-Schwenk“.
Die Wahrheit dürfte wohl irgendwo dazwischen liegen, sind sich Beobachter sicher. Fakt ist jedenfalls: Der Gemeinderat beschloss die Abhaltung einer Volksbefragung zur Umgestaltung des Nibelungenplatzes einstimmig, der Entscheid erfolgt noch im heurigen Herbst, und die Bürger können dann eine aus maximal drei Umgestaltungsvarianten auswählen. „Eine der Optionen wird dann auch mit einer Kostenobergrenze von maximal einer Million Euro vorgelegt“, betont FP-Chef Andreas Bors stolz.
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