Gestaltung umstritten

Tulln: Befragung für „grünen“ Platz

Niederösterreich
05.03.2021 14:00
Porträt von Josef Poyer
Porträt von Thomas Lauber
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Josef Poyer , Thomas Lauber und Niederösterreich-Krone
In der Gartenstadt Tulln schwelt seit Längerem der Streit um die Neugestaltung des Nibelungenplatzes. Jetzt soll endgültig die Bevölkerung über das zukünftige Aussehen sowie die dafür nötigen Kosten des Projekts entscheiden. Bürgermeister und Opposition jubeln

Ende gut, alles gut? In Tulln sind sich die Parteien noch nicht ganz sicher, wem der Entschluss zur Volksbefragung vom Mittwochabend nun am besten gefällt. Während VP-Bürgermeister Peter Eisenschenk nach der Gemeinderatssitzung betont, dass die Befragung ja schon immer geplant war, nur der richtige Zeitpunkt gesucht wurde, spricht die Opposition von einem „durch Unterschriften erzwungenen Polit-Schwenk“.

Die Wahrheit dürfte wohl irgendwo dazwischen liegen, sind sich Beobachter sicher. Fakt ist jedenfalls: Der Gemeinderat beschloss die Abhaltung einer Volksbefragung zur Umgestaltung des Nibelungenplatzes einstimmig, der Entscheid erfolgt noch im heurigen Herbst, und die Bürger können dann eine aus maximal drei Umgestaltungsvarianten auswählen. „Eine der Optionen wird dann auch mit einer Kostenobergrenze von maximal einer Million Euro vorgelegt“, betont FP-Chef Andreas Bors stolz.

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