Bedingte Haftstrafe

Staatsverweigerer ging bei Party auf Polizei los

Bei einer Corona-Party auf Polizisten losgehen und dann auch noch den Staat Österreich verleugnen. Das war dann doch zuviel, um beim Prozess in Steyr gegen einen 34-jährigen Astener Milde walten zu lassen. Der Angeklagte muss jetzt 4370 Euro Strafe bezahlen und drei Jahre lang brav sein, sonst geht’s ab in den Knast.

Kurz vor Halloween war im Vorjahr der Lockdown verkündet worden, das hielt die Gäste eines Lokals in Asten aber nicht vom Feiern ab. Die Polizei kam vorbei und löste die Halloween-Party auf. Ein 34-jähriger Astener wollte das aber nicht verstehen, ging tätlich auf die Beamten los und skandierte, „dass die uns nichts können“ - und Österreich nur eine „eingetragene Marke“ sei: Das Gericht, das von den Staatsverweigerern nicht anerkannt wird, verurteilte ihn zu 4370 Euro unbedingter Geldstrafe und einem halben Jahr bedingt.

Pharmazeut hatte auch Kontakt zu Kunden
Morgen steht der nächste Corona-Prozess in Steyr am Plan. Ein Steyrerin (45) hatte gegen den Absonderungsbescheid verstoßen, war mit ihrem Gatten zum Auto-Holen nach Wien gefahren. Ein Apotheker aus dem Bezirk Perg muss am 19. März vor Gericht. Er war trotz positivem Test im Dienst. Laut Zeugen soll er sogar Symptome gehabt haben. Warum er das getan hat, ob er ein Corona-Leugner ist, wird die Verhandlung in Linz zeigen.

Markus Schütz
Markus Schütz
Claudia Tröster
Claudia Tröster
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Dienstag, 20. April 2021
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