2010 war für die Luftfahrtbranche das härteste Jahr seit deren Bestehen. Dass die Innsbrucker Flughafen-Betriebsgesellschaft unter der Führung von Direktor Reinhold Falch trotzdem auf ihr vermutlich erfolgreichstes Jahr zusteuert, ist umso bemerkenswerter.
20 Linienflüge nonstop
Optimistisch blickt Falch auch in die nun startende Wintersaison. Von Mitte Dezember bis Mitte März werden am Flughafen 550.000 Passagiere abgefertigt (50 Prozent des Jahresaufkommens). Das Unternehmen, das bis zu 250 Mitarbeiter beschäftigt, wird seinen Namen als "Tiroler Tor in die Welt" auch im heurigen Winter wieder gerecht. "Von Innsbruck aus gibt es 20 Linienflüge nonstop. Hinzu kommen noch 20 Charter-Destinationen", erklärt Falch. So kann man bis zu neun Mal pro Tag nach Wien fliegen, vier Mal nach London oder Frankfurt sowie zwei Mal nach Amsterdam.
Doch auch Berlin, Moskau, Rotterdam und Kopenhagen sind von Innsbruck aus mit dem Flieger erreichbar. Neu im Programm sind die Städte Düsseldorf und Eindhoven. Falch: "Wir arbeiten mit 60 Fluglinien zusammen!" An Spitzentagen – meist der Samstag – werden dann bei 130 Flugbewegungen bis zu 16.000 Gäste abgefertigt.
Gates um 5 Millionen Euro erneuert
Seit Donnerstag sind übrigens auch die die neuen Gates wieder offen – in den Umbau samt Café und Duty-Free-Geschäft hat der Flughafen fünf Millionen Euro investiert. Zu keinen Problemen führte übrigens der Wintereinbruch am Samstag. Thomas Buelacher und sein elfköpfiges Team vom Flughafen-Winterdienst sorgten mit den acht Kehrblasgeräten und der 820-PS-Schneeschleuder für eine schneefreie Flugpiste.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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