25.02.2021 10:00 |

Zehn Jahre Haft

Lehrerin wollte Sohn töten: Angeklagte bestreitet

Lehrerin wollte Sohn töten: Staatsanwältin akzeptiert Mindeststrafe.

Zehn Jahre Haft, die Mindeststrafe für Mordversuch, hat eine 47-jährige Lehrerin in Klagenfurt ausgefasst. Sie hatte laut Urteil versucht, sich und ihren Sohn mit einem selbst gebastelten Griller zu töten.

Jugendwohlfahrt übernimmt Obsorge
Wie geht es dem 14-Jährigen? „Er ist in einem betreuten Wohnen untergebracht und scheint sich gut einzuleben“, schilderte eine Sozialarbeiterin beim Prozess. Die Obsorge ist von der Mutter auf die Jugendwohlfahrt übergegangen; sie wird ihr Kind nach der Wahnsinnstat wohl lange nicht mehr sehen.

Mutter leugnet
Auch wenn sie diese weiter leugnet. „Sie ist völlig fertig wegen des Urteils, bleibt dabei, dass es ein Unfall war“, so Verteidiger Philipp Tschernitz. Er dürfte das Urteil daher vermutlich bekämpfen; die Staatsanwaltschaft akzeptiert es, wie es auf „Krone“-Anfrage heißt.

Kerstin Wassermann
Kerstin Wassermann
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