Hätte nämlich die liste fritz das Sagen in diesem Land, dann würden sämtliche landwirtschaftlichen Zuwendungen einfach ersatzlos gestrichen werden.
Dazu zählen die Zahlungen an die Landwirtschaftskammer, die Zuwendungen an die Agrarmarketing Tirol, die Ausgaben für die Landesjagd im Pitztal sowie die Förderungen für eine umweltgerechte Landwirtschaft. Das sind in Summe rund 23 Millionen Euro, wobei alleine die Förderungen für eine umweltgerechte Landwirtschaft 11,7 Millionen Euro ausmachen.
Dass jedoch durch diese 11,7 Millionen Euro an Landesmitteln fast 40 Millionen Euro an kofinanzierten Förderungen von Bund und EU ausgelöst werden, das haben die Damen und Herren der liste fritz entweder übersehen - oder es ist ihnen ganz einfach „wurscht“…
Populär ist natürlich auch, wenn man bei den Verfügungsmitteln für die Landesregierung den Sparstift ansetzt. So soll der Landeshauptmann künftig nicht – wie budgetiert – 67.200 Euro, sondern nur mehr 40.000 Euro erhalten. Die übrigen Regierungsmitglieder sollen von derzeit 52.700 auf ebenfalls 40.000 Euro gekürzt werden. Gänzlich streichen würde die liste fritz die Ehrengaben für Ehejubiläen - das sind jährlich 1,25 Millionen Euro. Und der Straßenbau - 27 Millionen Euro - sollte ebenfalls eingestellt werden.
Konter von LA Jakob Wolf (VP): "Die Budgetvorschläge der liste fritz richten sich voll gegen die Bevölkerung. Es gibt keine sinnvollen Einwände, sie fährt einfach mit dem Rasenmäher über alles drüber!"
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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