Wahre Bruderliebe: Ein 56-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung gab sich nach einer Kollision in Steyregg als Unfalllenker aus. Um seinen Bruder zu schützen, der in den Crash verwickelt war und 1,3 Promille intus hatte.
Der 55-Jähriger aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung fuhr am Freitag gegen 16 Uhr mit seinem Pkw im Gemeindegebiet von Steyregg auf der Verbindungsstraße zwischen B3 und Pleschinger Landesstraße. Die Kreuzung mit letzterer Straße wollte er geradeaus überqueren. Zur selben Zeit näherte sich auf der Pleschinger Landesstraße von rechts ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Perg. Es kam zur Kollision, bei der der Jüngere leicht verletzt wurde.
Bruder gestand Begünstigung
Unmittelbar danach verständigte der 55-Jährige seinen 56-jährigen Bruder. Dieser gab gegenüber den Polizisten an, dass er den Wagen gelenkt habe, um seinen Bruder vor einer drohenden Strafverfolgung zu bewahren. Der Unfalllenker hatte beim Alkotest 1,3 Promille erreicht. Die versuchte Begünstigung wurde später vom Bruder eingestanden. Die beiden werden angezeigt.
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