35-jähriger Nigerianer

Drogenlenker war mit falscher Identität unterwegs

Bei einer Verkehrskontrolle im Gemeindegebiet von Pasching wies sich ein 35-jähriger Nigerianer aus dem Bezirk Linz-Land mit dem Führerschein eines 34-jährigen Kenianers aus. Aufgrund des Verdachtes, dass es sich beim Lenker einerseits nicht um die auf dem Führerschein angeführte Person handelte und dieser andererseits den Pkw unter Suchtmittelbeeinträchtigung lenkte wurde der 35-Jährige zur Polizeiinspektion Traun gebracht.

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Dort fanden die Polizisten die wahre Identität des Mannes heraus. Zudem verlief ein Drogenschnelltest positiv auf THC und die Ärztin attestierte eine Fahruntauglichkeit. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der 35-Jährige geständig, aufgrund eines abgelehnten Asylantrages und zur Verhinderung seiner Abschiebung, die Identität des nicht mehr in Österreich aufhältigen Kenianers angenommen zu haben.

Arbeitslosengeld und Notstandshilfe
Demnach benützte er seit Sommer 2019 den auf den 34-Jährigen zugelassenen Pkw und diverse Dokumente von diesem. Damit legitimierte er sich beim Wohnungsbezug und bezog Arbeitslosengeld und Notstandshilfe. Der 35-Jährige wurde über Auftrag des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum Wels eingeliefert.

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