Der Handel in den Innenstädten versuchte den großen Einkaufszentren mit Sonderaktionen standzuhalten, und das schien Erfolg zu haben, meinte etwa Rainer Troy von der Wirtschaftsgemeinschaft (WIGEM) Bregenz: "In Bregenz hatten fast alle Mitgliedsbetriebe offen, einige hatten dabei auch deutlich bessere Umsätze als am 8. Dezember 2009", freute sich der WIGEM-Sprecher. In Feldkirch blieb Hannes Jochum (Werbegemeinschaft) etwas zurückhaltender, schien aber nicht unzufrieden und sprach von Umsätzen "mindestens wie an einem starken Freitag oder Samstag".
Zufrieden ohne Vorbehalt zeigten sich jedenfalls die Einkaufszentren "Messepark" in Dornbirn und "Zimbapark" in Bürs bei Bludenz. Geschäftsführer Walter Simma ortete im "Zimbapark" "sehr gute Frequenz", etwa bei Spielwaren, Schmuck, Unterhaltungselektronik, Handys oder Flachbild-Fernsehern und rechnet insgesamt mit einem besseren Ergebnis als im Vorjahr.
Jubelstimmung im "Messepark"
Geradezu Jubelstimmung herrschte im "Messepark" Dornbirn. Geschäftsführer Burkhard Dünser: "Ich bin überzeugt, dass wir heuer noch besser abschneiden werden als nach dem im Vorjahr schon starken Weihnachtsgeschäft. Es kann fast nichts mehr schiefgehen." Verkaufsrenner im "Messepark" waren unter anderem Spielwaren, Schmuck, Parfümeriewaren, Handys ("Warteschlangen" bei allen fünf Anbietern), Unterhaltungselektronik, Flat-TV-Geräte, Kaffee-Vollautomaten und Sportartikel, auch der Trend zu Gutscheinen war anhaltend.
Schon auf dem Parkplatz waren viele Schweizer Kennzeichen zu sehen. Dünser schätzte den Schweizer Kundenanteil auf rund 15 Prozent, dazu trage sicher auch der günstige Wechselkurs Franken-Euro bei, meinte der Geschäftsführer.
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