Die Kosten in privat vermieteten Unterkünften sind zwar laut AK Kärnten nach wie vor um 27 Prozent höher als in Genossenschaftswohnungen. Seit 2008 stiegen Mieten in Genossenschaftswohnungen allerdings um 5,6 Prozent, in Privatwohnungen "nur" um 2,4 Prozent.
"Ursache dafür sind unter anderen steigende Rückzahlungsraten bei der Wohnbauförderung und der erhöhte Sanierungsbedarf älterer Wohnungen", so Goach. Er fordert daher eine Neuordnung der Rückzahlungsraten. Denn Wohnen werde für viele eine immer stärkere Belastung.
Wohnen kostet die Hälfte des Gehalts
Die Gesamtwohnkosten für Kärntens Mieter haben sich seit 2008 um 5,03 Prozent erhöht, während Einkommen in diesem Zeitraum um nur 3,56 Prozent gestiegen sind. Untere Einkommensgruppen müssten rund die Hälfte ihres Gehalts oder sogar mehr fürs Wohnen ausgeben, sagte Goach.
Ein spezielles Problem seien Kleinwohnungen. Hier gebe es zu wenige günstige Genossenschaftswohnungen, auch Startwohnungen seien kaum vorhanden.
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