Theater, Feste und viele gut erhaltene Bauwerke aus dem Mittelalter - Friesach wird nicht umsonst Erlebnis- und zugleich Burgenstadt genannt. Kärntens älteste Stadt ist immer einen Besuch wert.
Spaziert man durch Friesach, ist das Mittelalter allgegenwärtig, was im Sommer zudem durch das Mittelalterfest Spectaculum erlebbar gemacht wird. Die Stadtbefestigung samt wasserführendem Stadtgraben verleiht dem Ort zusätzlich historisches Flair. Majestätisch und atemberaubend zieren die gut erhaltenen Bauwerke aus dem Mittelalter die Stadt.
Ein Burgenwanderweg führt zu den schönsten Plätzen. Vom Hauptplatz geht es zum Stadtgraben, vorbei am Dominikanerkloster auf den Petersberg, dann weiter zum Rotturm und zum Virgilienberg. Auf dem Petersberg ist auch das Stadtmuseum untergebracht, das die Stadtgeschichte von Friesach zeigt.
Und die Burghofspiele locken dort mit einem jährlichen Theaterstück unter freiem Himmel tausende Gäste an - bleibt zu hoffen, dass es heuer coronabedingt wieder möglich ist. Die harte Zeit des Mittelalters wird beim Burgbau Friesach vermittelt. Dort wird seit zehn Jahren nach mittelalterlichen Methoden eine Burg erbaut.
Aber das ist noch lange nicht alles: Die Pfarrkirche St. Bartholomäus, die Wachszieher- und Lebzelterwerkstatt, das Seppenbauer-Automuseum oder die Burg Geiersberg faszinieren ebenfalls mit Geschichte.
Gemeinde Friesach: Fläche: 120,81 Quadratkilometer, Höhe: 634 Meter, Einwohner: 4948. Friesach ist in die drei Katastralgemeinden Friesach, St. Salvator, Zeltschach gegliedert; es gibt 43 Ortschaften.
Bürgermeister: Josef Kronlechner (SPÖ)
1. Vizebürgermeister: Reinhard Kampl (SPÖ)
2. Vizebürgermeister: Josef Pepper (SPÖ)
Der Gemeinderat besteht aus 23 Mitgliedern: 12 SPÖ, 5 ÖVP, 5 FPÖ, 1 Team Kärnten. Erich Kejzar (ÖVP), Helmut Wachernig (FPÖ), Michael Schabernig (TK Friesach) fordern Kronlechner heraus.
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