Vergangene Nacht startete der Schienenschleifzug der ÖBB seinen aktuellen Reparatureinsatz im Raum Villach und in Osttirol. Mit der Kraft von 2500 PS werden Abnützungen und Unebenheiten an den Gleisen ausgemerzt, um weniger Lärmentwicklung wie auch eine ruhigere Fahrt zu gewährleisten.
Dienstag um 23 Uhr startete der 70 Meter lange ÖBB-Spezialzug im Bereich des Bahnhofes Gummern. Bis Ende März sollen die nächtlichen Reparaturarbeiten im Großraum Villach und Osttirol andauern.
„Um die Betriebsabwicklung am Tag nicht zu beeinflussen, wird in der Nacht gearbeitet. Wir ersuchen die Anrainer entlang der Bahnstrecken um Verständnis, wenn es mal lauter wird“, sagt Rosanna Zernatto-Peschel von den ÖBB.
Das österreichische Streckennetz der Züge werde regelmäßig auf Abnützungen und dadurch entstandene Unebenheiten kontrolliert.
„Durch den Schienenschleifzug werden die Gleise wieder geglättet, wodurch der Lärmpegel entlang der Bahnstrecke in weiterer Folge reduziert wird. Auch in den Waggons wird somit das Reisen noch ruhiger und angenehmer“, so Zernatto-Peschel. Zudem würden durch das Schleifen die Leistungsfähigkeit und die Lebensdauer der Bahnschienen sogar um ein Vielfaches verlängert werden.
Bis Jahresende sollen übrigens insgesamt 38 Kilometer Gleisanlagen sowie 27 Bahnweichen von dem Spezialzug der ÖBB bearbeitet werden.
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