Nach Militärputsch

USA verhängen jetzt Sanktionen gegen Myanmar

Ausland
10.02.2021 20:38
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach dem Putsch in Myanmar haben die USA am Mittwoch Sanktionen gegen hochrangige Militärs des Landes angekündigt. Diese müssten die Macht wieder abgeben und die demokratische Führung des Landes freilassen, erklärte Präsident Joe Biden.

Seine Regierung unternehme zudem Schritte, um den Zugriff der Armee auf Gelder im Volumen von einer Milliarde US-Dollar (rund 826 Millionen Euro) in den USA zu blockieren. Man sei bereit, weitere Maßnahmen zu erlassen, hieß es am Mittwoch aus Washington. Biden forderte eine sofortige Rückkehr zur Demokratie sowie die Freilassung aller festgenommenen Politiker und Aktivisten.

USA wollen Exportkontrollen einführen
Die demokratischen Grundrechte müssten garantiert werden. „Die Welt sieht zu“, sagte der US-Präsident. „Wir werden bereit sein, zusätzliche Maßnahmen zu verhängen und wir werden weiter mit unseren internationalen Partnern arbeiten, um andere Länder zu drängen, uns bei diesen Anstrengungen zu folgen.“ Die ersten konkreten Ziele der Sanktionen würden noch diese Woche bekannt gegeben werden, sagte Biden. Zudem wollen die USA starke Exportkontrollen einführen und weitere Sanktionen vorbereiten.

Seit fünf Tagen Proteste gegen den Putsch
In Myanmar halten die Proteste gegen den Militärputsch seit fünf Tagen an. Die Armee erkennt den Sieg der Partei von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi bei der Wahl im November nicht an. Suu Kyi wurde festgenommen.

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