AstraZeneca-Impfstoff

Die älteren Mitarbeiter werden zuerst geimpft

Der AstraZeneca-Impfstoff ist in OÖ angekommen. Im Salzkammergut-Klinikum wird schon damit geimpft. Auch Rettungsdienste bekommen Dosen.

Im Salzkammergut-Klinikum wird das AstraZeneca-Serum ab heute geimpft. Die anderen Spitäler sind laut Gesundheitsholding noch mit den Biontech-Zweitimpfungen beschäftigt. Insgesamt haben bereits mehr als 2000 Mitarbeiter Vollschutz.

Dosen auch für Rettungsdienste
Für die Spitäler sind diese Woche 1600 Dosen von AstraZeneca vorgesehen, in den kommenden beiden Wochen 7200 und 7500. Auch das Rote Kreuz und der Samariterbund erhalten Dosen: „Wir impfen in der ersten Phase Mitarbeiter der Rettungsdienste, dann mobile Dienste. Ältere Mitarbeiter bis 64 Jahre kommen zuerst dran“, so Christian Hartl, Rotes Kreuz.

Zulassung für alle
Primar Bernd Lamprecht vom Kepler Uniklinikum, rechnet damit, dass der Impfstoff AstraZeneca, der vor schweren Verläufen gut schützt, in den nächsten Wochen für alle Altersgruppen zugelassen werden wird - siehe auch nachfolgendes Interview.

„Schwere Verläufe bei Virus verhindern“
Professor Bernd Lamprecht ist Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Kepler Uniklinikum in Linz. Er hofft, dass Impfen bei Virus-Mutationen schwere Verläufe bremst.

„Krone“: Wie wirksam ist der AstraZeneca-Impfstoff ?
Bernd Lamprecht:
Schon nach der ersten Teilimpfung besteht ein Schutz von 76 Prozent Gesamtwirkung. Wenn die zweite Teilimpfung in einem größeren Abstand erfolgt, erhöht sich der Schutz auf ungefähr 82 Prozent auf alle Erkrankungen. Es hat einen100-prozentigen Schutz vor schweren Verläufen gezeigt.

„Krone“: Das nimmt ja auch Angst weg.
Lamprecht:
Ja, die Menschen fürchten sich vor allem davor, dass sie an Atemnot leiden, Beatmung brauchen.

„Krone“: Wie wirkt der Impfstoff bei den Virus-Mutationen?
Lamprecht:
Bei der südafrikanischen Variante kann eine Infektion offensichtlich nicht komplett ausgeschlossen werden, aber die Verläufe werden gemildert. Im Idealfall lassen sich mit den Impfungen aber möglichst bei allen Virus-Varianten schwere Verläufe verhindern.

Elisabeth Rathenböck
Elisabeth Rathenböck
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