Mehr als 17.000 Feuerwehrleute opfern im Burgenland ihre Freizeit, um Brände zu löschen, Menschen zu retten, Unfallautos zu bergen oder Schadstoffe zu beseitigen. Damit diese Freiwilligen für ihre verantwortungsvollen Aufgaben entsprechend qualifiziert sind, stehen neben Basiskursen auch regelmäßige Trainings auf dem Programm. Doch wegen Corona mussten diese Übungen immer wieder ausgesetzt werden. Jetzt nehmen die Wehren die Ausbildungen wieder auf – und zwar unter strengen Sicherheitsvorkehrungen: zwei Meter Abstand, wo immer möglich, und FFP2-Maske sind Pflicht, ebenso die Händedesinfektion.
Finden Fortbildungen im Lehrsaal statt, sind die Gruppengrößen reduziert, außerdem wird regelmäßig gelüftet. „Das ist aufwendig, aber sinnvoll. Denn ein kranker Kamerad kann im Ernstfall die gesamte Wehr lahmlegen“, weiß Günter Prünner vom Bezirksfeuerwehrkommando Eisenstadt. Dort geht man sogar noch einen Schritt weiter und beschafft Corona-Schnelltests: „Jeder Übungs-Teilnehmer kann sich testen lassen.“
Kronen Zeitung
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