Gibt es in Keutschach eine Schredder-Affäre? Dort spekulieren nämlich einige über drei Container voll Akten, die am Dienstag im Gemeindeamt gefüllt worden sind. Angeblich stammen sie von einer Mitarbeiterin, die in den Ruhestand geht und deren „persönliche Mitschriften“ vernichtet werden müssten
Bürgermeister Karl Dovjak selbst konnte der „Kärntner Krone“ keine Auskunft darüber geben. Er verwies auf seinen Amtsleiter: „Das sind persönliche Mitschriften einer Mitarbeiterin, die in Pension geht.“ Drei Container voll?
Aktion wirft Fragen auf
Das fragt sich auch Dovjaks Vorgänger, Vizebürgermeister Gerhard Oleschko: „Während meiner Amtszeit ging im Jahr 2004 der Amtsleiter in Pension und im Jahr 2012 der Betriebsleiter-Stellvertreter. Damals brauchten wir keine Container. Und bei einer D-Beamtin sogar drei? So eine fragwürdige Aktion auf eine Gemeinde-Mitarbeiterin abzuwälzen ist perfide!“
Vorwürfe gegen Gemeindeoberhaupt?
Er vermutet, dass die Aktion mit Vorwürfen gegen das Gemeindeoberhaupt zu tun habe. Dabei gehe es unter anderem um die Kosten für die Bauaufsicht beim Strandbad in Höhe von 60.000 Euro. Oleschko: „Beim Bau des Turms am Pyramidenkogel kostete die Bauaufsicht 100.000 Euro. Das Bauprojekt im Bad war viel kleiner; unter anderem ein Kinderspielplatz.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.