"Zulagenaffäre"

Beamter brach bei der Einvernahme zusammen

Kärnten
30.11.2010 00:49
In der turbulenten "Zulagenaffäre" rund um den ehemaligen Klagenfurter Magistratsdirektor Peter Jost sollen schon bald neue Fakten auf dem Tisch liegen. Mehr als 30 Zeugen wurden bereits zu der Affäre befragt. Demnächst ist mit einem Bericht der Korruptionsjäger zu rechnen. Bei einer der Einvernahmen kam es zu einem Notfall.

Zur Erinnerung: Wegen einer umstrittenen Gehaltszulage geriet Jost bekanntlich ins Schussfeld und musste nach einer Eskalation im Rathaus sein Büro räumen. Wie es zu der Affäre kam, wird derzeit vom Amt zur Korruptionsbekämpfung erhoben.

"War gesundheitlich angeschlagen"
Für Aufregung dabei sorgte ein medizinischer Notfall bei einer der Vernehmungen. Ein Magistratsbeamter ist während der Einvernahme auf dem Polizeiposten zusammengebrochen. "Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Ich war gesundheitlich einfach angeschlagen" so der Beamte, der sich inzwischen wieder erholt hat.

Liegt der Bericht der Korruptionsjäger vor, wird entschieden, ob die Affäre Jost gerichtsanhängig wird. Sollte das der Fall sein, dürfte der Akt wegen Befangenheit wohl nach Graz weitergereicht werden, glaubt Personalreferent Wolfgang Germ.

"Kärntner Krone"

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