Die tragische Verwechslung am Klinikum Klagenfurt hatte vor wenigen Wochen in ganz Österreich für Schlagzeilen gesorgt. Bei der ersten Operation konnte der Chirurg den Tumor nicht sehen, da die Niere von einer Fettkapsel umgeben war. Der Pathologe, der am darauffolgenden Tag die entfernte Niere untersucht hatte, stellte schließlich fest, dass es sich um ein gesundes Organ handelte...
Die zweite Operation in der vergangenen Woche war dringend erforderlich. Wie die Ärzte dabei feststellen konnten, war der Tumor an der linken Niere des Kärntners bereits sechs Zentimeter groß. Normalerweise wird in so einem Fall die gesamte Niere entfernt. Dem OP-Team ist es aber gelungen, das Organ zu retten.
Patient hätte auf Organspende hoffen müssen
Wäre die zweite Operation nicht geglückt, hätte der Patient laut Stöckl zur Dialyse und auf eine Organspende hoffen müssen. Wann der Patient das Spital wieder verlassen könne, ist noch nicht bekannt.
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