"Es war vom Gefühl her sogar ein besserer Start als im Vorjahr", fasst Spartenobmann Wartusch nach einem Rundruf durch die Handelszentren des Landes zusammen. Einkaufszentren seien sehr gut besucht gewesen, "etwas weniger war's in den Bezirkshauptorten. Gejammert hat jedoch kein einziger!"
Umsatzmäßig sei der erste Einkaufssamstag immer der schwächste: "Die Leute schauen, gustieren, verschaffen sich einen Überblick über das Angebot." Die stärksten Samstage seien der zweite und der dritte vor Weihnachten. Ein paar Trends haben sich laut Wartusch schon herauskristallisiert: "Vom Wintereinbruch haben vor allem der Textil- und Sportartikelhandel profitiert. Herrenmode war mehr gefragt als Damenmode. Und wenn, dann wurde hochwertigere Ware gekauft."
150 Millionen Euro werden umgesetzt
Von den Branchen her sind der Buchhandel, Parfümerien, Uhren, Schmuck und Spielwaren zur Weihnachtszeit besonders im Fokus der Kunden. "150 Millionen Euro werden zur Weihnachtszeit in Tirol umgesetzt, und zwar zusätzlich zum durchschnittlichen Monatsumsatz", klärt Wartusch über das Weihnachtsgeschäft auf.
Umfragen hätten ergeben, dass neun von zehn Tirolern zu Weihnachten etwas schenken und dabei zwischen 300 und 350 Euro pro Person ausgeben. "Christkindln älter als 60 Jahre sind großzügiger", weiß Wartusch.
von Philipp Neuner, Tiroler Krone
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.