„Keine Option“

Oberammergauer Jesus darf seinen Bart behalten

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24.01.2021 12:39
Porträt von krone.at
Von krone.at

Von Aschermittwoch an sind in Oberammergau ein Jahr vor den Passionsspielen traditionell Schere und Rasiermesser für alle Mitspieler tabu, dann gilt der Haar- und Barterlass. Doch dieses Jahr gibt es bei den Bärten aus Corona-Infektionsschutzgründen Kulanz. Jesus aber darf seinen Bart in Corona-Zeiten fix behalten.

Er werde sich aber an den Haar- und Barterlass halten, machte Mayet gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (Wochenende) deutlich: „Uns geht‘s erst mal um das Haupthaar, denn bis das eine biblische Länge hat, also schulterlang ist, da braucht man schon 15, 16 Monate.“ Beim Bart bekomme man einen ordentlichen Wuchs hingegen auch noch fünf Monate vor der Premiere im Mai 2022 hin.

Angeklebte Bärte seien da keine Alternative, macht der Oberammergau-Jesus deutlich: „Für uns ist das keine Option.“ Einen ordentlichen Theaterbart anzukleben, dauere bestimmt zwei Stunden: „Und wenn wir 1000 Männer auf der Bühne haben, da bräuchte jeder Mitwirkende noch mal eine Maskendame. Nicht machbar.“

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