Die zukünftigen Besucher des kleinen Museums sollen auf eine Reise in die Vergangenheit mitgenommen werden. In der Sammlung von Werner Schneider gibt es Fahrräder aus den Jahren 1894 bis 1945. „In dieser Zeit gehörte das Fahrrad zum Alltag vieler Menschen“, schildert der passionierte Sammler. Untergebracht ist das Museum in einem ehemaligen alten Weinkeller der Familie, den Schneider zu einem Ort für historische Fahrräder umgestaltet hat. Hier scheint die Zeit einfach stehen geblieben zu sein. Ihn fasziniert die alte Technik, die so einfach und doch so effizient ist. „Jedes einzelne Fahrrad hat seine ganz eigene Geschichte und die versuche ich wiederzugeben“, so Schneider.
Sein besonderes Augenmerk liegt auf Waffenrädern. Was für ihn daran so faszinierend ist, ist schnell erklärt: Die einfache Bauweise, der Stil und eine gewisse Ausstrahlung geben diesen Rädern einen eigenen Charakter. Für ihn bedeutet Waffenrad, ein altes österreichisches Kulturgut vor dem Vergessen zu bewahren. Unter www.waffenradler.at gibt es jetzt schon einiges zu sehen.
CharlotteTitz, Kronen Zeitung
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