Der Pole und seine Begleiterin zogen laut Staatsanwaltschaft ab Juli durch sieben Bundesländer, ehe sie in Vorarlberg geschnappt wurden. Zum Teil sollen die beiden die Opferstöcke aufgebrochen, zum Teil die wenigen Geldscheine herausgefischt haben.
Aber bereits bei der Einreise nach Österreich hatte sich die Jugendliche beim polnischen Konsulat mit falschen Angaben einen Reisepass und 90 Euro erschlichen, so die Anklage. Zudem dürften die beiden einen hilfsbereiten Bürger um 150 Euro betrogen und bei der Polizei fälschlich angegeben haben, man habe ihnen eine Geldtasche mit 750 Euro gestohlen.
Als Haupttäter wurde der 39-Jährige ausgemacht. Er erhielt wegen gewerbsmäßigen schweren Diebstahls, Betruges, falscher Beweisaussage sowie Vortäuschung einer mit Strafe bedrohten Handlung drei Jahre Haft. Seine Freundin, die bisher unbescholten war, kam mit drei Monaten und zwei Wochen Gefängnis davon. Die Urteile sind nicht rechtskräftig.
Symbolbild
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