- Verlängerter Lockdown legt auch Kärntens Tourismus und Veranstaltungsbranche weiter lahm
- Jetzt werden klare Vorgaben gefordert
Betriebe sind Teil der Lösung und nicht das Problem. Bei noch längerer Schließung werden die Hälfte davon nicht überleben“, warnt Josef Petritsch, Tourismus-Obmann in der Wirtschaftskammer.
„Strategie muss geändert werden“
Das behördliche Schließen von Gastronomiebetrieben habe vor allem dazu geführt, dass Feiern vermehrt in Privaträume verlegt und die Infektionszahlen so weiter hochgehalten werden. Petritsch: „Es ist an der Zeit, diese Strategie zu ändern. Unsere Betriebe sind keine Superspreader, sie bieten soziale Kontakte im sicheren Umfeld. Das Problem sind die unkontrollierten Garagenpartys.“
Auch Wirte-Sprecher Stefan Sternad appelliert: „Wir müssen aufsperren und tragen jede Covid-Maßnahme mit, die Endverantwortung liegt aber beim Gast.“ Als Profi für kontrolliertes und sicheres Feiern sieht sich die Veranstaltungsbranche. „Wir brauchen umgehend Planungssicherheit“, so Sprecher Hannes Dopler.
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