17 britische Skilehrer infizierten sich jüngst in Jochberg mit dem Coronavirus. Sie waren offenbar für einen privaten Kurs in der Tiroler Gemeinde. Die Aufregung war groß – doch auch in Salzburg absolvieren derzeit angehende Skilehrer aus dem Ausland ihre mehrtägigen Ausbildungen.
In Maria Alm steigt derzeit ein Kurs mit knapp 50 Teilnehmern. Diese kommen neben Österreich auch aus Dänemark und den Niederlanden. „Engländer sind aber keine dabei“, sagt Gerhard Sint, Obmann des Salzburger Ski- und Snowboarderverbandes. Auch für die weiteren Kurse im Jänner hätten sich keine Briten angemeldet. Und: „Ein Rundruf hat ergeben, dass in ganz Salzburg derzeit überhaupt keine englischen Skilehrer stationiert sind.“
Die Kursteilnehmer würden jedenfalls in Mehrbettzimmern schlafen. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein negativer Coronatest.
Früheres Ende der Saison zeichnet sich ab
Allzu viel Arbeit haben die Skilehrer in Salzburg derzeit jedenfalls nicht. Die Urlauber fehlen in den Wintersportorten, die Saison dürfte heuer nicht mehr wirklich in Schwung kommen. Erst recht nicht, wenn der Lockdown samt Hotelschließungen über den 25. Jänner verlängert werden sollte. Viele Skigebiete könnten dann schon im Februar die Saison frühzeitig beenden.
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