Strenger regulieren
WHO einigt sich auf Richtlinien für Tabakprodukte
"Es gibt Hunderte chemische Substanzen, die Tabakprodukte attraktiver machen sollen und sich besonders an ein junges Publikum richten", sagte ein WHO-Vertreter. Die Unterzeichner des Rahmenabkommens hätten nun ihren Willen demonstriert, "eher das Leben der Bürger dieser Welt als die Interessen der Tabakindustrie zu schützen", sagte Laurent Huber, Vorsitzender des Netzwerks Framework Convention Alliance (FCA), das sich für eine stärkere Kontrolle von Tabakprodukten einsetzt.
Proteste der Tabakindustrie
Vertreter der Tabakindustrie hatten am Rande der einwöchigen Tagung in Punta del Este hingegen scharf gegen eine strengere Regulierung protestiert. Wenn die Produktion von American-Blend-Tabak, der aus einer Mischung verschiedener Tabaksorten hergestellt wird, verboten werde, habe dies "Auswirkungen auf sechs Millionen Hersteller weltweit", sagte der Chef des Tabakproduzentenverbandes ITGA, Antonio Abrunhosa.
Die Vertreter verständigten sich zudem darauf, Anti-Rauch-Programme in die nationalen Gesundheitssysteme zu integrieren und Aufklärungskampagnen über die Gefahren des Tabakkonsums zu unterstützen.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.