340 Kilometer Straßen, 380 Quadratmeter Gehsteigfläche und sämtliche öffentliche Gehwege – wenn die weiße Pracht vom Himmel fällt, bedeutet das Stress und viel Arbeit für die zuständigen Bediensteten der Stadt. Der städtische Fuhrpark wird von 25 Fahrern und sechs Mechanikern in Bewegung gehalten. Jeden Vormittag erhält der Einsatzleiter die aktuellsten Wettervorhersagen und plant dementsprechend die nachfolgenden Dienste ein.
Rund 100 Mann abrufbereit
Wenn's aber happig wird, können die Straßenmeister auf rund 100 Mitarbeiter der Bauhöfe sowie je nach Bedarf auch auf Gelegenheitsarbeiter und Asylwerber zurückgreifen. Im Fuhrpark stehen 26 Fahrzeuge, von denen aber drei ganz besonders herausstechen. "Wir haben heuer zwei Unimogs und einen Traktor neu angeschafft und dafür 420.000 Euro investiert", erklärte am Donnerstag die zuständige Stadträtin Marie-Louise Pokorny-Reitter.
In einem durchschnittlichen Winter muss Innsbruck rund 300.000 Euro für den Winterdienst veranschlagen – ohne die Personalkosten der eigenen Mitarbeiter. Dieses Geld fließt in die zeitweilige Anmietung von Fahrzeugen, Fahrern, Salz und Split. Ist der Winter besonders kalt und schneereich kann sich dieser Betrag aber mehr als verdoppeln. "2005/06 mussten wir 646.000 Euro aufwenden", weiß Pokorny-Reitter. Zwei Winter später waren es aber nur 135.000 Euro.
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