Winter kann kommen

Bis zu 130 Mann “bekämpfen” weiße Pracht in Innsbruck

Tirol
18.11.2010 16:26
Ein Traktor und zwei Unimogs sind derzeit der ganze Stolz einer städtischen Abteilung. Die Geräte sind brandneu und erweitern die Winter-Flotte von Innsbruck. Bernhard Steinlechner und seine zahlreichen Mannen sind bereit. Der Winter kann kommen.

340 Kilometer Straßen, 380 Quadratmeter Gehsteigfläche und sämtliche öffentliche Gehwege – wenn die weiße Pracht vom Himmel fällt, bedeutet das Stress und viel Arbeit für die zuständigen Bediensteten der Stadt. Der städtische Fuhrpark wird von 25 Fahrern und sechs Mechanikern in Bewegung gehalten. Jeden Vormittag erhält der Einsatzleiter die aktuellsten Wettervorhersagen und plant dementsprechend die nachfolgenden Dienste ein.

Rund 100 Mann abrufbereit
Wenn's aber happig wird, können die Straßenmeister auf rund 100 Mitarbeiter der Bauhöfe sowie je nach Bedarf auch auf Gelegenheitsarbeiter und Asylwerber zurückgreifen. Im Fuhrpark stehen 26 Fahrzeuge, von denen aber drei ganz besonders herausstechen. "Wir haben heuer zwei Unimogs und einen Traktor neu angeschafft und dafür 420.000 Euro investiert", erklärte am Donnerstag die zuständige Stadträtin Marie-Louise Pokorny-Reitter.

In einem durchschnittlichen Winter muss Innsbruck rund 300.000 Euro für den Winterdienst veranschlagen – ohne die Personalkosten der eigenen Mitarbeiter. Dieses Geld fließt in die zeitweilige Anmietung von Fahrzeugen, Fahrern, Salz und Split. Ist der Winter besonders kalt und schneereich kann sich dieser Betrag aber mehr als verdoppeln. "2005/06 mussten wir 646.000 Euro aufwenden", weiß Pokorny-Reitter. Zwei Winter später waren es aber nur 135.000 Euro.

von Stefan Ruef, Tiroler Krone
Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Tirol
18.11.2010 16:26
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung