Zähe Standortsuche

Bildungsregion Innviertel noch immer ohne Zentrale

Zu einer kniffligen Aufgabe ist für die Bildungsdirektion des Landes die Suche nach Standorten für die 2019 ins Leben gerufenen Bildungsregionen geworden. Für das Innviertel konnten noch immer keine passenden Räumlichkeiten gefunden werden. Ähnlich langwierig war zuletzt das Vergabeprozedere für das Mühlviertel.

Gallneukirchen oder Linz? Diese zwei Möglichkeiten sind Bildungsdirektor Alfred Klampfer bei der Suche nach einer Zentrale für die Bildungsregion Mühlviertel übrig geblieben. Seine Wahl fiel auf die Landeshauptstadt Linz, genauer gesagt auf die alte Kunst-Uni direkt neben dem Gebäude der Bildungsdirektion.

Bildungsminister gab grünes Licht
Laut Bildungsminister Heinz Faßmann, der den Vorschlag Klampfers absegnen muss, spielte die rasche Verfügbarkeit der Räume ab Jänner 2021 eine gewichtige Rolle. Gegen Gallneukirchen habe gesprochen, dass die Miete deutlich über dem Richtwert der Immobilienpreise der Region von 7,90 Euro pro Quadratmeter lag. Außerdem wäre Gallneukirchen für alle vier Bezirke kein „logisches“ Zentrum. „In Linz hingegen ist eine gute Erreichbarkeit gegeben“, erklärt Klampfer.

Ländlicher Raum bevorzugt
Ursprünglich hatte es geheißen, dass bei der Auswahl der Standorte die Stärkung des ländlichen Raumes zu beachten sei. „Dass diese Überlegungen durchaus Berücksichtigung finden, ist an der Bildungsregion Steyr-Kirchdorf ersichtlich. Deren Zentrale befindet sich in Adlwang“, so Faßmann.

Standort im Innviertel wird noch gesucht
Wie sieht es mit den restlichen vier Regionen aus? Gmunden-Vöcklabruck hat die Zentrale in Gmunden, Wels-Grieskirchen-Eferding in Wels, Linz-Linz-Land in Linz. Für das Innviertel wird noch immer nach einem Standort gesucht.

Mario Zeko
Mario Zeko
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Dienstag, 21. September 2021
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