Tainach/St. Kanzian: Bei der Draubrücke wird seit Beginn der Totalsperre am 3. Dezember auf Hochtouren gearbeitet. Um zwei Brückenpfeiler wurde ein Schotterteppich aufgebracht. Die Arbeiten werden ständig durch Taucher und Kameras kontrolliert. Derzeit wird vom Schiff aus in der Tiefe Beton eingepresst.
„Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Der Schotterteppich wurde bei jenen beiden Pfeilern ausgeführt, wo massive Ausschwemmungen festgestellt worden waren“, sagt Landesstraßenbauchef Volker Bidmon. Die Arbeiten werden laufend per Unterwasseraufnahmen überwacht.
Arbeiten laufen auf Hochtouren
Diese Woche wurde mit Verpressarbeiten begonnen. Dabei wird Beton von einem Ankerbohrgerät, welches auf einem Floß steht, in den Untergrund der Flusssohle eingebracht. „Der Beton gelangt durch ein Spezialrohr bis ins sechs Meter Tiefe. Bestehende Hohlräume werden damit dann ausgegossen“, so Bidmon.
Brücke vor Weihnachten öffnen
Die Arbeiten sind aufwändig und nehmen Zeit in Anspruch. Die Fundamente sind 8,4 Meter lang, über zwei Meter breit. Ab kommender Woche wird die Brücke dann mit elektronischen Sensoren überwacht. Landesrat Martin Gruber hofft auf ein Christkindl: „Die Mitarbeiter werken durch. Wenn alles klappt, können wir die Brücke vor dem Fest öffnen.“
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