Die Zentrale in Linz darf nur mit Ausnahmegenehmigung betreten werden, Schichtübergaben erfolgen ohne persönlichen Kontakt, statt einer gibt’s vier Leitstellen für das Stromnetz - die Energie AG geht in Sachen Corona-Pandemie auf Nummer sicher. Bereits fix: Den rund 4500 Mitarbeitern wird die Impfung empfohlen.
Mit einem Umsatz von 1,843 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn in Höhe von 147,7 Millionen € konnte die Energie AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 zulegen. „Es war ein außergewöhnliches Jahr, wir waren sehr gefordert, aber es war ein sehr, sehr gutes Jahr“, sagt Generaldirektor Werner Steinecker, der Chef von rund 4500 Mitarbeitern ist, 3000 davon sind in Österreich tätig.
Bau von Technikzentrum angelaufen
Um die Ansteckungsgefahr in Zeiten der Corona-Pandemie so niedrig wie möglich zu halten, darf die Energie-AG-Zentrale derzeit nur mit Ausnahmegenehmigung betreten werden. Nebenan laufen die Arbeiten für den Zubau auf Hochtouren, in den 2022 das Technikzentrum des Energieversorgers einziehen wird.
Impfung wird empfohlen
Seit 20 Jahren setzt sich das von Linz aus agierende Unternehmen mit Krisenszenarien auseinander, vor acht Jahren wurde alles für eine großflächige Grippe-Infektion erarbeitet. „Nichtsahnend, dass wir das einmal brauchen können“, so Steinecker, der Vorsicht walten lässt. Bereits fix: Für die rund 4500 Mitarbeiter des Konzerns wird’s eine Covid-19-Impfempfehlung geben. „Wir wollen eine möglichst hohe Impfquote erreichen“, so Steinecker.
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