Verfrühte Sprengung
Schon wieder Minenunglück in Chile – zwei Tote
Die Ursache könnte nach vorläufigen Untersuchungsergebnissen eine verfrühte Dynamitexplosion gewesen sein, berichteten nationale Medien am Montag unter Berufung auf die Gouverneurin der Region Atacama im Norden des Landes, Ximena Matas.
Löchrige Kontrolle in der Atacama-Wüste
Die chilenische Aufsichtsbehörde für Bergwerke gab bekannt, es habe sich um eine illegale Mine gehandelt. "Wir wussten nicht, dass sie existiert", sagte ein Behördenvertreter. Die Kontrolle der Bergwerke in der großen und abgelegen Wüste Atacama ist löchrig.
Unglücksort liegt nahe der San-José-Mine
Das Bergwerk liege in der Region Puquios 65 Kilometer östlich von der Stadt Copiapó, in deren Nähe auch die Mine San José liegt. Dort waren am 13. Oktober 33 Bergleute nach mehr als zwei Monaten unter Tage mit großem Aufwand gerettet worden (siehe Infobox). Der glückliche Ausgang der Aktion hatte weltweit Aufsehen erregt.
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