Neuer Dämpfer
Herausforderer hängen Obama in Umfragen ab
Huckabee und Romney hatten sich schon im Jahr 2008 um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bemüht, in der Vorwahl setzte sich dann aber Senator John McCain durch. Die damalige Gouverneurin von Alaska, Sarah Palin, wurde seine Vizepräsidentschafts-Kandidatin. Laut der - noch vor den Kongresswahlen durchgeführten - Telefonumfrage muss der demokratische Amtsinhaber derzeit darauf hoffen, dass Palin erneut antritt, diesmal aber nicht nur als Vize. Denn ein hypothetisches Präsidentschaftsrennen gegen die Ikone der erzkonservativen "Tea Party"-Bewegung würde Obama mit 52 zu 44 Prozent gewinnen.
"Es ist noch zu früh, Obama abzuschreiben, insbesondere wenn Sarah Palin seine Gegnerin ist", sagte der Leiter des CNN-Umfrageinstituts, das die Studie in Auftrag gegeben hatte. Palin hatte vor der US-Kongresswahl erstmals Ambitionen auf das Präsidentschaftsamt durchblicken lassen. Sie sei bereit, ins Rennen zu gehen, wenn sich sonst niemand finde, sagte sie in einem Interview mit dem konservativen Sender Fox News. Allerdings müssten die Wähler auch "bereit sein für jemanden, der die Dinge aufwirbelt", fügte Palin hinzu.
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