Bei einer Razzia in der Klagenfurter Bank wurden relevante Unterlagen sichergestellt; derzeit werden sie ausgewertet. "Wir ermitteln gegen Verantwortliche der Bank wegen Betrug und Veruntreuung", bestätigt Justizsprecher Helmut Jamnig.
Das Geldinstitut fungierte als Depotbank – sprich: Die AvW-Genussscheine von rund 10.000 Kunden wurden hier verwaltet. "Und auch verkauft", wie ein Insider behauptet. "Dafür hat die Bank wie jeder andere Provisionen kassiert." Ob Aufklärungspflichten verletzt wurden, ist noch ungewiss; die Zivilverfahren laufen.
Ebenso wie das AvW-Konkursverfahren, wo Masseverwalter Gerhard Brandl wieder Geld eintreibt. "Bulle und Bär werden verkauft", sagt er. Dabei handelt es sich um die auffälligen Skulpturen vor der Krumpendorfer AvW-Filiale. Wer sie braucht? "Wir haben mehrere Angebote. Der Ausrufungspreis beträgt 10.000 Euro", so Brandl.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.