"Es stinkt!"

Grüne: Autospuren in Innsbruck für die Öffis “opfern”

Tirol
03.11.2010 09:15
"Innsbruck wird erneut die Luftsanierungshauptstadt", schlagen Gemeinderätin Sonja Pitscheider und Klubobmann Georg Willi (Grüne) Alarm. An mindestens zwei Stellen wird in Innsbruck im Jahr 2010 die Anzahl der erlaubten Tage mit katastrophaler Luftsituation überschritten werden. "Es stinkt in Innsbruck", so Pitscheider und verweist auf die zwei Messstellen in Fallmerayer- und Anichstraße, wo der erlaubte Jahresmittelwert deutlich überschritten wird.

Den zuständigen Stadtpolitikern werfen die Grünen vor, dass sie nichts dagegen unternehmen. "Das wäre aber leicht möglich", verweist Pitscheider auf Salzburg. Grünen-Stadtrat Johann Padutsch ließ dort Autospuren zugunsten der Busse streichen. "Dadurch werden die Öffis attraktiver", glaubt Pitscheider. 

Ein spannendes Modell gibt es auch in Graz. Dort wurden an manchen Straßenabschnitten die Gehsteige abgetragen und durch Markierungen ersetzt. "Dadurch werden die Autofahrer vorsichtiger und fahren langsamer", weiß Willi.

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